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Bibliothekenstatistik: Ergebnisse 2009

11.08.10
In den letzten Jahren hat sich die schweizerische Bibliothekenlandschaft tiefgreifend verändert. Nicht nur die Leistungen der Bibliotheken, sondern auch die der Statistik zugrunde liegenden Definitionen und Konzepte haben sich gewandelt.

Die gemeinsam vom Bundesamt für Statistik (BFS) und vom Verband der Bibliotheken und der Bibliothekarinnen/Bibliothekare der Schweiz (BBS) grundlegend ab 2003 überarbeitete Statistik wartet mit zusätzlichen Kennzahlen und Indikatoren auf, umfasst eine grössere Anzahl, nach Kategorien gegliederte Bibliotheken und stellt mit diesen Anpassungen ihre internationale Vergleichbarkeit sicher. Die Statistik bildet die Leistungen und Ressourcen eines Teils der Schweizer Bibliotheken ab. Längerfristig besteht das Ziel darin, die Entwicklung aller Bibliotheken im Zeitverlauf wiederzugeben.

Die vollständigen nicht anonymisierten Daten der teilnehmenden Bibliotheken werden nach Kategorie, Bibliothek und Kennzahl präsentiert. Es gibt fünf (vor 2005 sechs) Bibliothekskategorien: Mit nationalem Auftrag, universitäre, öffentliche, Netze der Universitäten, Netze der Fachhochschulen und Spezialbibliotheken (bis 2004). Je nach Kategorie haben die Bibliotheken nicht alle 72 Fragen des Bogens (Kennzahlen) zu beantworten. Zusätzlich werden auch Indikatoren präsentiert.

Die Direktionen der teilnehmenden Bibliotheken haben ihr schriftliches Einverständnis für die Publikation der nicht anonymisierten Daten gegeben. Ab 2005, nehmen die öffentlichen Bibliotheken in Gemeinden zwischen 10'000 und 20'000 Einwohnern ebenfalls an der Statistik teil. Sowie ab 2009 die Gemeindebibliotheken und die kombinierten Gemeinde- und Schulbibliotheken von 8 Kantonen (AG, AR, BE, LU, SG, SO, VS und ZH).
 
Stéphanie Vanhooydonck
 

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