Ein neuer Name und mehr Mitglieder Generalversammlung der Informations- und Dokumentations- Assistenten (VIDA) in Bern
12.12.08
Am 29.11.2008 hat in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern die erste Generalversammlung, seit der Gründung des Vereins der Informations- und Dokumentations- Assistenten (VIDA), stattgefunden. Die GV war auch gleich ein kleiner Meilenstein für den noch jungen Verein.
Ein neuer Name ist nötig
Die anwesenden Mitglieder sind zu der Erkenntnis gekommen, dass der Name „Verein der Informations- und Dokumentations-Assistenten“ (VIDA) nicht das ganze Feld der I&D- Fachpersonen anspricht. Zudem gibt es die Ausbildung der Assistenten ab dem kommenden Jahr in der jetzigen Form nicht mehr. Aufgrund dieser Tatsachen ist kurzerhand eine Namensänderung beschlossen worden. So heißt der VIDA neu „Verein der Informations- und Dokumentations- Fachpersonen“, kurz VIDF. Natürlich fiel es allen Beteiligten nicht ganz einfach, nach so kurzer Zeit bereits den Namen ändern zu müssen. Dennoch haben sich die 13 anwesenden Mitglieder (zwei davon waren Vertreter des AAID) dafür entschieden, den Namen der künftigen Entwicklungen in der I&D- Landschaft anzupassen.
Vorstandswahlen fanden statt
Ein weiterer wichtiger Punkt der Traktandenliste war die Wahl eines zusätzlichen Vorstandsmitgliedes. Insgesamt hat der Verein nach nur einem Jahr 22 Mitglieder und dies aus der ganzen deutschsprachigen Schweiz. Allerdings kommt der größte Teil aus dem Raum Bern. Um diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, hat man sich entschieden, einer Absolventin der Berufsschule Zürich den Vortritt für den neu geschaffenen Vorstandsposten zu geben. Alle bereits gewählten Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt. Das neue Vorstandsmitglied, welches den Posten der Beisitzerin innehat, ist Joelle Gantenbein. Damit sollen nun auch die I&D- Fachpersonen aus Zürich und der weiteren Ostschweiz stärker angesprochen werden.
Die Mitgliederzahl soll durch Werbung grösser werden
Das Akquirieren neuer Mitglieder ist ein wichtiger Punkt für die künftige Tätigkeit des Vereins. Schließlich sollen an der nächsten GV mehr aktive Mitglieder eingeschrieben sein. Dieses Vorhaben macht sich auch im Budget für 2009 bemerkbar. Ein großer Teil des neuen Budgets soll dafür verwendet werden, Werbung für den noch jungen Verein zu machen. Dies ist auch problemlos möglich, dank des großzügigen Beitrags seitens des sich auflösenden SBD. Dieser Beitrag wurde dankend entgegen genommen. Bereits in diesem Jahr wurde einiges unternommen um die Auszubildenden und Lehrabgänger direkt anzusprechen und zu bewerben. So zum Beispiel am LAPéro 2008, bei dem sowohl die Präsidentin, Frau Isabelle Caruso, als auch der Vizepräsident, Herr Daniel Ott, teilgenommen haben. Doch nicht nur die Auszubildenden und Lehrabgänger sind herzlich willkommen dem Verein beizutreten. Genau so wichtig ist es dem VIDF, die I&D- Spezialisten anzusprechen. Natürlich freut man sich auch über Zuwachs aus verwandten Berufsfeldern.
Eine neue Ausbildungsverordnung, eine neue Berufsbezeichnung
Zum Schluss wurde noch von Thomas Kiser die neue Ausbildungsverordnung der zukünftigen I-&D- Fachpersonen vorgestellt. Sie starten 2009 mit dem ersten Lehrgang. Wie zu erwarten war, stieß die neue Ausbildung bei den anwesenden I&D- Assistenten nicht gerade auf große Begeisterung. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass der neu Titel (Fachfrau/mann Information und Dokumentation) nicht einfach übernommen werden kann. Auch wenn das alle gerne würden. Der Vorstand schloss nach knapp 3 Stunden die Versammlung mit einem kleinen Apéro.
Antonia Ursch
Weitere Informationen sind unter www.vidf.ch zu finden.
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